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| 1724 Posts & 406 Themen in 11 Foren |
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Bea Kymco
Sento50 |
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Stimmung:
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Ich war ein Biker
Ich war männlich, verwegen, ich war frei und hatte lange Haare.
Meine Frau lernte mich kennen, nicht umgekehrt. Sie stellte mir förmlich nach. Egal wo ich hinkam, sie war schon da. Es ist nun zwölf Jahre her. Damals war ich eingefleischter Motorradfahrer, trug nur schwarze Sweat-Shirts, ausgefranzte Jeans und Bikerstiefel, und ich trug lange Haare.
Selbstverständlich hatte ich auch ein Outfit für besondere Anlässe. Dann trug ich ein schwarzes Sweat-Shirt, ausgefranzte Jeans und weisse Turnschuhe.
Hausarbeit war ein Übel, dem ich wann immer es möglich war aus dem Weg ging.
Aber ich mochte mich und mein Leben. So also lernte sie mich kennen. "Du bist mein Traummann. Du bist so männlich, so verwegen und so frei."
Mit der Freiheit war es alsbald vorbei, da wir beschlossen zu heiraten. Warum auch nicht, ich war männlich verwegen, fast frei und ich hatte lange Haare.
Allerdings nur bis zur Hochzeit. Kurz vorher hörte ich sie sagen: "Du könntest wenigstens zum Frisör gehen, schließlich kommen meine Eltern zur Trauung."
Stunden, - nein Tage später und endlose Tränen weiter gab ich nach und ließ mir eine modische Kurzhaarfrisur verpassen, denn schließlich liebte ich sie, und was soll`s, ich war männlich, verwegen, fast frei und es zog auf meinem Kopf.
Und ich war soooo lieb.
"Schatz ich liebe Dich so wie Du bist" hauchte sie.
Das Leben war in Ordnung obwohl es auf dem Kopf etwas kühl war. Es folgten Wochen friedlichen Zusammenseins bis meine Frau eines Tages mit einer großen Tüte unterm Arm vor mir stand. Sie holte ein Hemd, einen Pullunder (Bei dem Wort läuft es mir schon eiskalt den Rücken runter) und eine neue Hose hervor und sagte: "Probier das bitte mal an." Tage, Wochen, nein Monate und endlose Papiertaschentücher weiter gab ich nach, und trug Hemden, Pullunder (Ãrrrgh) und Stoffhosen.
Es folgten schwarze Schuhe Sakkos, Krawatten und Designermäntel. Aber ich war männlich, verwegen, tot chic und es zog auf meinem Kopf.
Dann folgte der grösste Kampf. Der Kampf ums Motorrad.
Allerdings dauerte er nicht sehr lange, denn im schwarzen Anzug der ständig kneift und zwickt lässt es sich nicht sehr gut kämpfen. Außerdem drückten die Lackschuhe was mich auch mürbe machte. Aber was soll`s, ich war männlich, spießig, fast frei, ich fuhr einen Kombi, und es zog auf meinem Kopf.
Mit den Jahren folgten viele Kämpfe, die ich allesamt in einem Meer von Tränen verlor. Ich spülte, bügelte, kaufte ein, lernte Deutsche Schlager auswendig, trank lieblichen Rotwein und ging Sonntags spazieren. Was soll`s dachte ich, ich war ein Weichei, gefangen, fühlte mich scheiße und es zog auf dem Kopf.
Eines schönen Tages stand meine Frau mit gepackten Koffern vor mir und sagte: "Ich verlasse Dich."
Völlig erstaunt fragte ich sie nach dem Grund.
"Ich liebe Dich nicht mehr, denn Du hast Dich so verändert. Du bist nicht mehr der Mann den ich mal kennengelernt habe."
Vor kurzem traf ich sie wieder. Ihr "Neuer" ist ein langhaariger Biker mit zerrissenen Jeans und Tättowierungen der mich mitleidig ansah.
Ich glaube ich werde Ihm eine Mütze schicken...
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| Beitrag vom 10.03.2010 - 11:26 |
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| Selbst Gott kennt die Wahrheit |
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Stimmung:
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Drei Biker kommen in den Himmel und fordern Einlass, ein Yamaha, ein Honda- und ein BMW-Fahrer.
Der Torwächter zum Yamaha-Fahrer: "Du bist immer zu schnell gefahren, hast rote Ampeln missachtet und dich nicht für den Himmel bewährt, du musst in die Hölle."
Große Enttäuschung.
Der Torwächter dann zum Honda-Fahrer: "Bei dir war’s auch nicht besser, du bist immer zu schnell gefahren, hast rote Ampeln missachtet und dich nicht für den Himmel bewährt, du musst auch in die Hölle."
Wieder große Enttäuschung.
Zum Schluss der BMW-Fahrer, der sich gerade rechtfertigen will:
Der Torwächter: "Sag nichts, du darfst rein, du hast die Hölle schon hinter dir."

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| Beitrag vom 12.03.2010 - 22:56 |
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| Harley-Erfinder ist verstorben |
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Stimmung:
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Bei der Aufnahme des Harley-Davidson-Motorrad-Erfinders im Himmel sagte Petrus: „Du warst immer ein guter Mensch und hast diese tollen Motorräder gebaut, die der Welt soviel brachten. Nun, mein Sohn, darfst du dir aussuchen, mit wem du hier im Himmel die Zeit verbringen möchtest.“
„Mit Gott“, sagte Arthur knapp. Und schon wurde er ins Chefzimmer gebracht. Dort angekommen sagte Arthur:“ Bist du nicht der Erfinder der Frau?“
Gott antwortet: „Ja, sicher!“
„Also gut,“ sagt Arthur, „mal ganz ehrlich von Meister zu Meister, da sind ein paar dicke Konstruktionsfehler dran an deiner Erfindung: Erstens ist da eine zu große Unbeständigkeit der Oberflächenwölbung, zweitens rattert es ständig auf Höchstdrehzahl, drittens sind die meisten Hinterteile zu weich und wackeln viel zu viel. Viertens ist die Einspritzanlage zu nahe am Auspuff und schließlich sind die Unterhaltskosten unverschämt hoch.“
Gott denkt kurz nach, mustert Arthur von oben bis unten, geht zu seinem Laptop, tippt ein paar Zahlen ein und wartet kurz. Dann sagt er: „Stimmt, aber nach meiner Statistik reiten mehr Männer auf meiner Erfindung als auf deiner!“

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| Beitrag vom 01.04.2010 - 18:49 |
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